Volker Pispers - Bundestagswahl 2013
Kabarettist Volker Pispers reflektiert mit Fingerzeig auf die Bundestagswahl 201...
Montag ist Revolutionstag!
wenn du denkst, du brauchst nichts mehr, zieht ein reich'rer Nachbar her :)
er hat schon recht. natürlich ist es schön, wenn auch ein bisschen riskant, dass Banken in die Wirtschaft investieren. aber wenn sie meinen, man kann mit Schulden schneeballsystematisch eine Menge Geld erschaffen, bedanke dich bei Ex-Präsident Nixon für das materiell ungebundene, rein auf "Vertrauen" fußende Finanzsystem ("es wird schon schief gehen").
vielleicht sind diese einfachen Paradigmen einer komplexen Wirtschaftsform einfach nicht gewachsen... es gibt dann noch das Problem, dass man immer speziellere und aufwenidgere Qualifikationen für anständige Jobs braucht und dass die Wirtschaft ohne exzessiven Export nicht überleben kann. überwiegender Import funktioniert dabei nur, wenn man auf einem Ölberg sitzt oder andere wertvolle Ressourcen hat. ist nicht das Dilemma, dass wir trotz toller Technik eigentlich überhaupt nicht klarkommen, mit dem was wir haben, weil wir einfach zu viel haben wollen?
musste ich drei mal hinhören. schwer da aufmerksam zu bleiben, wo die Bilder sich nicht bewegen tun. im Prinzip sagt er, unsre Politik hat nichts mit Demokratie zu tun, weil der kleine Arbeiter nix zu sagen hat und Kapitalismus ohne Demokratie ist Dekadenz im Zeitraffer.
Pofalla und die NSA
Totalüberwachung in Deutschland ist zum Glück nur eine Lüge. Puhh, Glück gehabt...
wenn die Geheimdienste sagen, sie spionieren überhaupt gar nicht, ist alles in Ordnung! wer braucht schon solche undemokratischen Kommunistenbehörden.
das ist genau, was wir brauchen! eine Firewall gegen die USA, China und Russland, und vor allem Italien, Griechenland, Spanien usw.
Wasserbomben-Hagel
Wie fühlt es sich wohl an das Opfer von über eintausend wasserbombenwurfwütigen ...
ist nicht so schlimm, wie in Stuttgart vor Wasserwerfern zu demonstrieren.

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die "Globalisierung"? weißt du, was das ist? das ist die Erweiterung des Konkurrenzkampfes um den gesamten Erdball... sicherlich gibt es Initiativen, die auf Staatskosten oder von Spenden finanziert Wasserquellen installieren, Essen und Medizin verteilen, aber sicherlich nicht der Markt an sich! der Markt fordert von Entwicklungsländern Schleuderpreise, weil man sich den Geringstbietendenden aussuchen kann, es gibt ja Hunderttausende, die was verkaufen wollen... dazu verkauf(t)en etablierte Konzerne Saatgut, dass nur für den Gebrauch einer Aussaat zu verwenden war (ist?), wo Pflanzen in nicht manipulierter Form logischer Weise immer wieder angepflanzt werden könnten. das ist gemeinste Ausnutzung einer Abhängigkeitssituation. zum Glück gibt es Gruppen (Green Peace, o.Ä.), die sich für diese Menschen einsetzen und etwa Fair Trade ins Leben riefen. der Kapitalismus an sich ist ein Ausbeuter, zum Glück gibt es aber neben Kapitalisten noch Menschgebliebene. ich habe an sich nichts gegen den Kapitalismus, aber er ist gnadenlos wie die Natur selbst und funktioniert nach dem darwinistischen Prinzip :p